Bremsbeläge für Rennräder für Carbon- und Aluminiumfelgen

Bei einem Rennrad mit Felgenbremsen kommt es ganz auf den Kontakt zwischen Bremsbelag und Bremsflanke an. Ein guter Bremsbelag sorgt für mehr Kontrolle, besser beherrschbare Bremswege und...


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Die richtige Wahl der Bremsbeläge sorgt für mehr Kontrolle, Sicherheit und gleichmäßiges Bremsverhalten, insbesondere bei schlechten Wetterbedingungen oder langen Abfahrten. Bei Carbon- und Aluminiumfelgen gelten unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Materialzusammensetzung, Einstellung, Verschleiß und Bremstechnik. In diesen FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen, um Ihnen bei der Auswahl der richtigen Bremsbeläge, der Überprüfung des Verschleißes und einer effizienteren Bremsleistung zu helfen, unabhängig von Ihrem Leistungsniveau.

FAQ

 

„Carbon“-Bremsbeläge sind für Carbon-Bremsscheiben ausgelegt (Wärmemanagement, Progressivität, Geräuschentwicklung), während „Aluminium“-Bremsbeläge für Aluminium optimiert sind. Bei Carbonfelgen wird empfohlen, die Anweisungen für die Laufräder zu befolgen (Kompatibilität + Sicherheit + Garantie).

 

In der Praxis sollte man dies besser vermeiden. Ein Bremsbelag, der auf einer Aluminiumfelge verwendet wurde, kann sich mit Metallpartikeln (oder Sand) anreichern; wird er anschließend auf einer Carbonfelge wiederverwendet, kann er die Bremsfläche zerkratzen oder beschädigen. Die richtige Vorgehensweise: ein Satz Bremsbeläge speziell für Carbon und ein Satz speziell für Aluminium.

 

Drei einfache Regeln:

  • Der Bremsbelag muss auf die Bremsbahn ausgerichtet sein (weder zu hoch noch zu tief).
  • Er darf den Reifen niemals berühren.
  • Er muss parallel zur Bremsbahn verlaufen (ein leichter „Toe-in“ ist möglich, siehe nächste Frage).

Für die Montage/den Austausch sind die Anleitungen zu den „Rim Brakes“ detailliert beschrieben (Vorgehensweise + Einstellungen).

 

 

Die wirksamste Einstellung ist die Vorspur: Die Vorderkante des Bremsbelags berührt die Felge etwas früher als die Hinterkante, was Vibrationen und damit Geräusche reduziert. Verwenden Sie bei der Einstellung eine Plastikkarte, z. B. eine Kreditkarte, die Sie auf den hinteren Teil des Skates (1/3) legen, wodurch eine leichte Neigung nach vorne entsteht.

Anschließend: Reinigung der Laufbahn, Überprüfung der Befestigung und Kontrolle auf vereiste/verschmutzte Kufen (keine fettigen Substanzen).

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Bei vielen Rollschuhen gibt es Rillen/Verschleißanzeigen: Wenn diese verschwinden (oder der Gummi zu dünn wird), müssen die Rollen ausgetauscht werden. Fahren Sie niemals bis auf die Sohle/Trägerplatte: Sie riskieren, die Felge zu beschädigen und an Sicherheit einzubüßen. (Hinweis: Die Bremsfläche der Felge kann ebenfalls eine Verschleißmarkierung aufweisen.)

 

Ja, die müssen entfernt werden: Ein festsitzendes Korn/Späne wirkt wie ein Schleifmittel und nutzt die Felge ab + beeinträchtigt die Bremsleistung. Entfernen Sie die Partikel, schleifen Sie dann die Oberfläche des Bremsbelags bei Bedarf sehr leicht ab (feines Schleifpapier) und reinigen Sie die Bremsfläche (verwenden Sie keine fettigen Reinigungsmittel).

 

Vermeiden Sie es, die Bremsen zu „drücken“ (leichtes, kontinuierliches Bremsen), da dies die Temperatur erhöht. Bremsen Sie lieber in Abständen (verlangsamen, loslassen, wiederholen) und verteilen Sie die Kraft auf Vorder- und Hinterrad. Bei Carbonrädern ist es wichtig, die richtige Technik anzuwenden, um die Erwärmung und einen zu starken Temperaturanstieg zu begrenzen.

 

Bei Regen braucht die Felge einen Moment, um unter dem Bremsbelag „trocken“ zu werden: Reagieren Sie vorausschauend und bremsen Sie kurz an, um das Wasser zu entfernen, bevor Sie stärker bremsen.

Bei Carbonfelgen kann das Bremsgefühl progressiver sein als bei Aluminiumfelgen: Bremsen Sie vorausschauender und üben Sie einen gleichmäßigen Druck aus, anstatt ruckartig zu bremsen.

 

Ja: Führen Sie nach der Montage einige sanfte Bremsmanöver (bei mäßiger Geschwindigkeit) durch, um den Kontakt zwischen Bremsbelag und Felge zu stabilisieren, die Ausrichtung zu überprüfen und sicherzustellen, dass keine Geräusche oder Leckagen auftreten. Und überprüfen Sie nach den ersten Fahrten erneut die Ausrichtung: Ein Bremsbelag kann sich leicht gegenüber seiner Bremsfläche verschieben.